Biosupermarkt in Hohenfelde (18184, Landkreis Rostock)

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Biosupermarkt in Hohenfelde (18184)

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Allgemeines über einen Biosupermarkt und Biosupermarktketten

Biosupermarkt

Ein Biosupermarkt (auch: Biomarkt) ist ein Supermarkt, welcher sich auf den Vertrieb von „Bioprodukten“ spezialisiert hat. Dazu zählen ökologisch produzierte Bio-Esswaren und Bedarfsgüter. Zu den Biosupermärkten zählt man Ladengeschäfte mit einer Verkaufsfläche ab 400 m², die ihre Produkte meist von einem Grossist beziehen. Das gegenteilige Vermarktungskonzept für Bionahrungsmittel ist der Direktvertrieb von den Produzenten zu überwiegend günstigeren Preisen.

Biosupermarktketten

Deutschlandweit gab es im 2012 circa 230 Naturkostfachgeschäfte, davon waren über 450 Bio-Supermärkte. Die Gesamtzahl der Fachhändler gerät in Stocken, die Verkaufsfläche vergrößert sich aber, da der Trend zu Ladenerweiterungen und großen Geschäften geht. 2012 wurden gegen 40 kleine Ladengeschäfte mit bis zu 100 m² geschlossen und ungefähr 40 Biosupermärkte neu eröffnet. Nahezu die Hälfte des von allen Bioläden in der Bundesrepublik Deutschland erzielten Jahresnettoumsatzes entfällt auf die Biosupermärkte, von denen sich die meisten in der Hand von Ketten befinden. Die – gemessen an der Anzahl der Filialen – größten deutschen Biosupermärkte sind Bio Company, Alnatura und Denn’s .

Geschichte der Bioläden in der Bundesrepublik Deutschland – der Ursprung des Biosupermarkts

70er Jahre

Bioläden entstehen zu Beginn der 1970er-Jahre eingangs in größeren Städten. In dieser Zeit verkauft ein Bioladen besonders vegetarische Esswaren aus konventioneller Herstellung, die von den Käufern oft selbst aus Kartons oder Säcken abgepackt werden mussten. Hinzu kam ein Angebot von Waren, die mit einem alternativen Lebensstil verbunden werden: Kerzen, Räucherstäbchen, Henna, Umweltschutzpapier, Bücher und Broschüren. Ein Kernprodukt dieser Periode war das selbst gemischte Müsli. Im Laufe der 70er Jahre entfalteten sich die Bioläden zu kommunikativen Sammelpunkten, welche die Basisarbeit verschiedener politischer Gruppen und Bürgerinitiativen als Multiplikatoren unterstützten.

1980-Jahre

Nachdem die Anzahl der Läden auf mehr als 1000 Verkaufsorte gewachsen war, konzentrierten sich eine große Anzahl Inhaber auf effizienteres Arbeiten und ein verbessertes Erscheinungsbild. Hierbei öffneten sich die Geschäfte vermehrt auch dem normalen Kunden. Durch Zusammenschlüsse versuchte die Szene, sich als Industriezweig zu präsentieren und in Öffentlichkeitsarbeit, Warenbeschaffung und Fortbildung zusammenzuarbeiten. Auch erste Qualitätsüberprüfungen der Bioprodukte wurden zusammen organisiert.

1990-Jahre

Die Professionalisierung der Bioläden führte in den 1990er-Jahren ultimativ zu einer Neupositionierung: Nur einige Bioläden blieben dem Ansehen der 1970er verpflichtet, die meisten sahen sich hingegen als beratungsstarke Fachgeschäfte für Produkte aus ökologischer Erzeugung.

nach 2000

Die Produktpalette wurde erweitert und mehr dem Bedürfnis der Kunden angepasst, ebenso wie durch eine fachkundige Konsultation weiter ergänzt. Gehäuft eröffnen Bioläden und Bio-Supermärkte mit Käse- und Fleischtheke und integrierter Ökobäckerei. Zudem greifen etliche Biogeschäfte das Konstrukt vom Lieferservice auf und bieten ihren Kunden schon zusammengestellte Kisten mit Gemüse mit Vorschlägen für Rezepte.

Varianz zwischen Bioläden und Reformhäusern

In Biogeschäften sind Nahrungsmittel aus nicht-ökologischer Landwirtschaft mittlerweile die absolute Ausnahme. In Reformhäusern dagegen steht die Befolgung der Vorgaben der „Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.“ im Mittelpunkt des Geschäftsmodells.

Das Angebot soll Waren der ernährungsphysiologisch wertvollen und gesunden Ernährung und Gesundheitspflege beinhalten, deren Wirkstoffe aus natürlichen Ursprung stammen. Die Lebensmittel stammen im Regelfall aus der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Des Weiteren finden sich in Reformhäusern sogenannte Nahrungsergänzungsmittel (Vitamintabletten, Omega-3-Fettsäure-Kapseln etc.), die in Biogeschäften normalerweise nicht veräußert werden oder zumindest nur in kleiner Auswahl vorhanden sind, ebenso wie viele Produkte, die nicht den Grundsätzen der vollwertigen Ernährung nachkommen. Ein Fokus der Reformhäuser liegt konventionell auf diätetischen Lebensmitteln.

Da mehrere aus der Lebensreformbewegung auch den Verbrauch von Alkohol ablehnen, sind solche Produkte in Reformhäusern nicht zu finden. In Bioläden findet sich dagegen oftmals ein Regal mit Wein aus ökologischer Produktion.